Mikrotechnologie

Prinzipien und Techniken der Mikrohandhabung
Eine Übersicht

Nele Brenner

Teile mit einer Größe von einigen Mikrometern bis zu wenigen Millimetern, sogenannte Mikrobauteile, werden von der Mikrosystemtechnik bis hin zur Medizintechnik vermehrt benötigt. Hierbei liegen die Herausforderungen für die Forschung und Entwicklung nicht nur in der Miniaturisierung und Entwicklung technischer Verfahren. Für die Einbindung in Produktionsprozesse werden geeignete Handhabungstechniken benötigt. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht der Handhabungsprinzipien und –techniken zum Greifen, Fördern, Ablösen und Sortieren von Mikroobjekten. Die unterschiedlichen Prinzipien werden insbesondere an Beispielen aus dem Bereich der Greiftechnik dargestellt.

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5G Infrastruktur

5G-basierte Sensorik zur Überwachung der Produktion
Erprobung der 5G Mobilfunktechnologie in der Produktion auf dem 5G-Industry Campus Europe

Sarah Schmitt, Sven Jung, Niels König und Robert H. Schmitt, Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, Aachen

Wenn komplexe Bauteile und Herstellungsverfahren zu einer immer größeren Herausforderung für Maschinen werden, wird es Zeit, aufzurüsten: mit Sensorik, die große Datenmengen mit 5G- und Cloudtechnologie nahezu verzögerungsfrei überträgt und die Maschine mit neuen Funktionen zur Prozessüberwachung und -regelung ausstattet. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen entwickelt im Projekt 5GSensPRO gemeinsam mit sieben Industriepartnern ein modular erweiterbares Sensor-Cloud-System für bestehende Maschinen. Dieses System umfasst Sensorik, Steuerungs-, Auswerte- und Visualisierungssoftware, Schnittstellen und Kommunikationsprotokolle, um hochdynamische Produktionsprozesse gründlicher zu überwachen und adaptiv zu regeln. Das weltweit erste 5G-Mobilfunknetz, das vollständig drahtlos in einer Produktionsumgebung arbeitet, steht dem Konsortium zu Forschungszwecken in der Maschinenhalle des Fraunhofer IPT zur Verfügung. Mit dem Ziel, die produzierende Industrie durch 5G schneller und effizienter zu gestalten, wird in den kommenden zwei Jahren die 5G-Forschungsumgebung in einem weiteren Projekt 5G-Industry Campus Europe auf die Fläche des Campus Melaten in Aachen ausgedehnt. Dort entsteht eine einzigartige 5G-Testumgebung, in der die Projektpartner im Sinne der industriellen Transformation, Anwendungen von 5G-Technologie in der Produktion umsetzen und untersuchen.

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Digitale Daten

Technologieauswahl zur automatischen Identifikation
Ein systematischer Ansatz zur Technologieauswahl für die automatische Identifikation von Werkstücken und Produkten

Luise Weißflog, Philipp Wilsky, Tobias Markert und Ralph Riedel, Technische Universität Chemnitz

Die automatische Identifikation von Werkstücken stellt einen obligatorischen Schritt hin zum Digitalen Zwilling und zu einer durchgängigen Lebenslaufakte von Produkten dar. Da für diese Identifikation unterschiedliche Technologien existieren, stehen Unternehmen häufig vor der Frage, für welche sie sich entscheiden sollen. Gerade die hohe Bekanntheit einiger dieser Technologien provoziert dabei vorschnelle Entscheidungen ohne einen fundierten Auswahlprozess, was zu suboptimalen Lösungen führen kann. Um die Unternehmen bei diesem Prozess zu unterstützen wurde an der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb der TU Chemnitz im Rahmen eines Industrieprojekts eine Auswahlmethode für Auto-ID-Technologien entwickelt und in einem Microsoft Excel-basierten Tool umgesetzt.

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AutoID-Technologien in der Produktion

Interview mit Wolf-Rüdiger Hansen, Geschäftsführer des Industrieverbands AIM, zu aktuellen Trends

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Nachhaltigkeitseffekte in der Produktion durch RFID

Kai Zimmermann

Bei der Betrachtung von RFID zur Automatisierung von Produktionsprozessen standen bislang meist die Optimierung der Prozesse und die resultierenden Kosteneinsparungen im Mittelpunkt. Da in der Produktion auch Nachhaltigkeitsaspekte immer wichtiger werden, zeigt der folgende Beitrag erziel-bare Nachhaltigkeitseffekte des RFID-Einsatzes auf und geht auf Bewertungsansätze der Nachhaltigkeitseffekte ein.

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Standardisierter Informationsaustausch in der automobilen Lieferkette

Hegmanns, Parlings, Müller

In diesem Artikel wird ein Ansatz vorgestellt, wie durch RFID-Einsatz auf der Basis standardisierter, dezentraler Informationssysteme, die Informationstransparenz und die Steuerbarkeit von Logistikprozessen der Automobilindustrie verbessert werden kann. Ein Anwendungsbeispiel in der überbetrieblichen verbrauchsgesteuerten Nachschubsteuerung bei der Robert Bosch GmbH wird skizziert.

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Sichere Geräte durch sichere Prüfprozesse - Unterstützung wiederkehrender Prüfungen an Lastaufnahmeeinrichtungen durch 
AutoID-Systeme

Sergii Kolomiichuk, Frank Ryll, Michael Wiesner

Für Betrieb und Nutzung von Lastaufnahmemitteln existieren zahlreiche Vorschriften mit den eingeschlossenen allgemein anerkannten Regeln der Technik, Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften. Diese Anforderungen verpflichten den Betreiber zur Durchführung und Dokumentation der vorgeschriebenen Prüfungen, durch eine Person mit entsprechender Qualifikation. Durch die Vielzahl unterschiedlicher Werkzeuge und Mittel mit unterschiedlichen Prüfanforderungen und –fristen besteht ein Bedarf an IT-Unterstützungswerkzeugen, um diesen Betreiberpflichten nachkommen zu können.

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