Mit Virtual Reality ganze Anlagen planen

Die Forderung nach Unterstützung bei der Planung einer Montage- oder Transferanlage setzt die Schnaithmann Maschinenbau GmbH, Systemlieferant für Automatisierungstechnik, mithilfe virtueller Realität um. Bereits in der Konzeptionsphase kann der Kunde seine spätere Anlage auf einem Holodeck „wie in echt“ erleben und auf ergonomische Gesichtspunkte oder Wartungsfreundlichkeit hin virtuell untersuchen. Auch beim Einlernen und Schulen von Mitarbeitern verspricht der Einsatz der Virtual-Reality-Technologie Vorteile. Die bei Schnaithmann hierfür eingesetzte Software mit der Bezeichnung Cross Connected wurde von Rüdenauer 3D Technology GmbH (R3DT) entwickelt. Das Spin-off des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) brachte Mitte 2017 die Software für industrielle Planungs- und Entwicklungsprozesse auf den Markt. Sie wurde von R3DT jetzt dahingehend weiterentwickelt, dass nun auch große Datenmengen, wie sie bei Montageanlagen zwangsläufig anfallen, ohne großen vorherigen Aufwand oder die Einbeziehung von Dienstleistern virtuell genutzt werden können. Auf Basis von CAD-Daten ist vor Ort eine virtuelle Arbeitsplatz- und Anlagenplanung möglich, die den gesamten Konstruktionsprozess unterstützt und den Kunden in den Entwicklungsprozess einbezieht. Dies beinhaltet zum Beispiel Arbeitsablauf-Analysen (MTM-Analysen), Ergonomieuntersuchungen und Greifraum- oder Kollisionsüberprüfungen. Das Verfahren eignet sich auch für Erreichbarkeitsuntersuchungen für die Instandhaltung, Tests zu geplanten Umbauten oder Erweiterungen sowie für Schulungszwecke.
Schnaithmann Maschinenbau GmbH
www.schnaithmann.de



LTE-Tablet für den robusten Arbeitseinsatz

RugGear®, Hersteller von „Rugged Mobile Devices“, präsentiert mit dem RG910 sein erstes Rugged Tablet für den Einsatz in allen industriellen Arbeitsumgebungen. Das RG910 kombiniert die Robustheit eines IP68 und MIL-STD-810G-zertifizierten Tablets mit einem leistungsstarken 6000mAh-Akku. Sein 8 Zoll großer, kapazitiver Bildschirm mit einer maximalen Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln (WUXGA, Seitenverhältnis 16:10) gibt Inhalte wie Texte, Bilder, Schaltpläne oder Videos in scharfer Auflösung wieder. Ein 2,0 GHz Octa-Core-Prozessor von Qualcomm verleiht dem RG910 den nötigen Schwung für Apps, Programme und Verbindungen ins Internet. Für Letztere sorgt die Unterstützung des LTE-Bands sowie der gängigen WiFi-Standards. Das robuste Tablet kann zudem auch über Bluetooth 4.1 LE angesteuert werden. Das RG910, dessen Telefonfunktion vollumfänglich freigeschaltet ist, besitzt einen Arbeitsspeicher von 3 GB und einen internen Datenspeicher von 32 GB (über microSD®erweiterbar) und wird mit Android™7.1 ausgeliefert.
RugGear®
www.ruggear.de



LogiMAT 2018 – die Messe mit Mehrwert

Umfassende Informationsvermittlung rund um die nachhaltigen Themen Digitalisierung, Industrie 4.0, Logistik 4.0 und Internet der Dinge (IoT) kennzeichnen das qualitativ einzigartige Rahmenprogramm der 16. Internationalen Fachmesse für Intralogistik-Lösungen und Prozessmanagement. Intralogistik aus erster Hand – das gilt für die Fachbesucher der LogiMAT traditionell sowohl für die Kommunikation mit den Ausstellern wie für das anspruchsvolle Rahmenprogramm. Mit dem Motto: ‚Digital – Vernetzt – Innovativ umreißt die 16. Fachmesse dabei griffig nicht nur die aktuellen Herausforderungen für Intralogistik und Supply Chain, sondern auch das Themenspektrum insbesondere der zahlreichen Fachforen. Die Messe findet vom 13. - 15. März 2018 in Stuttgart statt.
Messe Stuttgart
www.logimat-messe.de



Lackiererei für Elektrofahrzeuge in China

Elektroautos gehört die Zukunft, denn sie ermöglichen eine emissionsfreie und nachhaltige Mobilität. Neben den etablierten Automobilherstellern treten zunehmend neue Anbieter im Markt auf, speziell auch in China. Für einen lokalen OEM baut Dürr jetzt eine vollautomatische Lackiererei. Das Werk in Hefei ist auf eine Kapazität von 100.000 Einheiten pro Jahr ausgelegt und wird im Juni 2018 den Betrieb aufnehmen. Die Integration zahlreicher digital@DÜRR-Lösungen macht die Lackiererei zu einer Smart Factory mit umfassender Datennutzung. Die Anlage in Hefei kombiniert fortschrittliche Fahrzeugantriebe mit intelligenter Anlagentechnik und modernen Lackierkonzepten. Die Steuerung der gesamten Anlage mit Datenerfassung und -auswertung sowie Anlagenüberwachung übernimmt die Dürr Software-Lösung iTAC.MES.Suite. Das modulare MES gibt zu jedem Zeitpunkt einen detaillierten Einblick in die Produktionsabläufe und die Verbrauchsdaten.
Dürr Systems AG
www.durr.com



Lösungskompetenz für alle IT-Szenarien

Angesichts der Digitalisierung sehen 73 Prozent der Unternehmen die Notwendigkeit zu erheblichen Modernisierungsschritten im Datacenter, das prognostizieren die Marktforscher von IDC. Die Treiber dafür sind Industrie 4.0, Internet of Things, Big Data und Edge-
Computing. Relevanten Content über Lösungen für diese Herausforderungen erhalten Unternehmen ab sofort auf der neuen Web-
site IT von Rittal.
Rittal GmbH & Co. KG
www.rittal.com/it-solutions/de



Erfolgreich durch smarte Digitalisierung

Die Digitale Transformation stellt das Management in Fertigungsunternehmen vor bedeutende Gestaltungsaufgaben. Komplexe Zukunftsfragen verlangen vom Entscheider ein neues Denken. Die zentrale Frage dabei: Wann ist der beste Zeitpunkt, daraus die ersten Weichenstellungen abzuleiten und umzusetzen? Und wo sollten Veränderungen konkret ansetzen? Die CENIT AG unterstützt Entscheider dabei, grundlegende Fragestellungen vor dem eigentlichen Projektstart der PLM-Implementierung zu klären.
Cenit AG
www.cenit.com



ams.group wächst zweistellig

Die ams.group hat ihren langjährigen Wachstumsweg weiter fortgesetzt. Im Geschäftsjahr 2017 stieg der Gruppenumsatz um 13,1 Prozent auf 23,7 Mio. Euro. Davon entfielen 19,0 Mio. Euro auf den deutschen Markt – ein Plus von 13,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gruppenweit nahmen die Umsätze der Beratungsleistungen um 11,1 Prozent zu. Gleichzeitig legte der Verkauf eigener Softwareprodukte sogar um 56 Prozent zu. Neben der deutschen ams.Solution AG ist die ams.group mit Landesgesellschaften in Österreich und in der Schweiz vertreten.
www.ams-erp.com



Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe

Viele kleine und mittlere Unternehmen sind sich unklar, wie und wo sie in ihren Betrieben Digitalisierung und Industrie 4.0 einführen und umsetzen können. Hier unterstützt die neu entwickelte ifaa Checkliste „Digitalisierung & Industrie 4.0 in der Praxis“. Sie gibt den Betrieben einen Überblick über die eigene Situation und zeigt Handlungsbedarf und Handlungsmöglichkeiten zu Prozessen und Geschäftsmodell.
Die Checkliste gibt es kostenlos zum Download unter:
www.arbeitswissenschaft.net/downloads/checklisten



TOP TRENDS Im Industrial IOT für 2018

Die Dynamik, mit der das Internet der Dinge wächst, wird auch in 2018 weiter zunehmen. Denn in den nächsten Jahren steht ein wichtiger Schritt in der Evolution des Industrial IoT an: liegt bislang der Fokus der Unternehmen darauf, Werkstücke, Pakete, Autos, Landmaschinen oder viele andere Dinge innerhalb der eigenen Wertströme digital einzubinden, wird zukünftig die Vernetzung von „smarten“, also digitalisierten Fabriken, Logistikzentren, Transportmitteln oder Städten im Mittelpunkt stehen. Dabei sollten Unternehmen vor allem zwei Aspekte im Auge behalten: zum einen das Thema Sicherheit, also den bestmöglichen Schutz vor Cyberspionage und -sabotage. Und zum anderen den Aufbruch in die Prozess-Dimension – wer nicht nur Dinge, sondern auch seine Prozesse und Schnittstellen im Wertstrom digital abbilden und simulieren kann, wird deutlich effizienter arbeiten. Mit Blick auf die Fertigung und Logistik haben sechs Technologietrends ein besonders großes Potenzial für Veränderungen in 2018.

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MCKINSEY-STUDIE: ZEHN INFRASTRUKTURTRENDS FÜR 2018

Norbert Gronau

Nie waren Umfang und Tempo des Wandels bei der IT-Infrastruktur größer. Wer Schritt halten will und die Weichen richtig stellen will, muss die Entscheidungsprozesse im Unternehmen den neuen Geschwindigkeiten anpassen. So lautet das Fazit der McKinsey-Studie „Zehn Trends für die Zukunft der Enterprise IT-Infrastruktur“. Danach setzt sich der Trend, alles „as a Service“ anzubieten, künftig auch bei der Hardware fort. Infrastructure und Platform „as a Service“ gehört mit 53 Prozent jährlichem Wachstum zu den am schnellsten wachsenden IT-Sektoren. Dabei haben 96 Prozent der von McKinsey befragten Manager angegeben, dass sie in den kommenden drei Jahren in Projekte rund um das Internet der Dinge investieren werden, um die Optimierung interner Abläufe und die Unterstützung bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle voranzutreiben. 70 Prozent der Wertschöpfung sollen in zehn Jahren durch die Integration von B2B-Anwendungen mit „Industrie 4.0“ entstehen.

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