Celluveyor ‒ Omnidirektionale zellulare Fördertechnik
Hochflexible Automatisierung innerbetrieblicher Logistikprozesse

Claudio Uriarte, Hendrik Thamer und Michael Freitag

Die grundlegende Aufgabe von fördertechnischen Systemen in der Intralogistik ist der Transport von Waren. Bei komplexeren Aufgaben, wie Drehen, Sortieren oder Lagenbildung, werden häufig zusätzliche mechanische Komponenten benötigt. Diese reichen von einfachen pneumatischen Zylindern bis hin zu Industrierobotern. Dadurch entstehen hochspezialisierte Anlagen, die konkrete Aufgaben sehr effizient realisieren, jedoch an Flexibilität verlieren und damit zukünftigen Anforderungen, wie bspw. Wandlungsfähigkeit und Skalierbarkeit, nicht mehr gerecht werden. Vor diesem Hintergrund stellt der folgende Beitrag das neuartige und hochflexible Fördersystem Celluveyor vor. Durch eine modulare Bauweise und Systemarchitektur können beliebige Anlagenlayouts generiert und nahezu jede fördertechnische Aufgabe durch ein einfaches Software- update mit einem einzigen Fördersystem realisiert werden.

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Der Kundentakt bestimmt die Montage - Vorgehen zur optimierten Gestaltung der Montage von variantenreichen Instrumenten

Alban Maier, Klaus Erlach, Matthias Ehrat

Die Konzipierung und Dimensionierung von Produktionssystemen hat sich stets nach dem Kundentakt zu richten. Dadurch wird eine höchstmögliche Effizienz und Kundenorientierung erreicht. Ist die Absatzmenge einem saisonalen Verkaufsmuster unterworfen und weist das Produkt eine große Variantenvielfalt auf, muss der Kundentakt richtig interpretiert und das Produktionslayout entsprechend ausgelegt werden.

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Produktionslogistische Optimierung einer Fabrik 
auf Basis einer Business App
Mobile Anwendung für praxisnahe Unterstützung einer 
Fabrikplanung und -optimierung

Tobias Heinen, Tim Busse

Durch die Wertschöpfung in Fabriken entsteht ein Großteil der Wirtschaftskraft. Gleichzeitig führen Umplanungen in Fabriken oft zu einer Einschränkung ihrer Performance. Ein Entwicklungsprojekt fokussiert nun einen Lösungsansatz für dieses Problem: Mit einer Business App wird der Weg zu einer optimierten Fabrik strukturiert dargestellt und mit Anwendungen so unterlegt, dass betriebliche Nutzer selbstständig eine Verbesserung erreichen können.

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Kolumne

Wettbewerbsfaktor Logistikqualität

Götz-Andreas Kemmner

Wer heute ein Produkt kauft, erwartet von diesem weit mehr, als lediglich die Tatsache, dass es zuverlässig funktioniert. Das gilt für die Kundin in der Modeboutique genauso wie die Einkäuferin einer Werkzeugmaschine. Die „klassische“ Produktqualität – also die physische nachhaltige Funktionsfähigkeit eines Artikels – ist fast zum Hygienefaktor geworden. Man nimmt sie ganz selbstverständlich hin, ohne sie zu honorieren. Stimmt dieses Qualitätsmerkmal jedoch nicht, dann ist die Unzufriedenheit groß.

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Robotik als Schlüsselkomponente für die Logistik 4.0
Flexible Robotersysteme für dynamische Logistikprozesse

Hendrik Thamer, Florian Loibl, Claudio Uriarte und Michael Freitag,

Im Gegensatz zum Einsatz von Robotern in standardisierten Produktionsprozessen müssen Roboter innerhalb von dynamischen Logistikprozessen flexibel und anpassungsfähig gegenüber variablen Umgebungsbedingungen und nicht standardisierten Gütern sein. Durch die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz und die Vernetzung durch Industrie 4.0 werden Roboter in Zukunft auch komplexe Aufgabenstellungen in der Logistik zuverlässig ausführen können. Eine entscheidende Komponente eines Robotersystems stellt die Interpretation der Arbeitsumgebung mithilfe von multi-modalen Sensorsystemen dar. Der Beitrag beschreibt Anwendungen für Robotersysteme in der Logistik und stellt im Rahmen der Depalettierung ein Beispiel der Interpretation von multi-modalen Sensordaten vor.

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Lagerverwaltung und Transportkontrolle durch mobile Endgeräte

Andreas Niggemann

Effizienzsteigerungen in der Lagerverwaltung sind heutzutage nur noch möglich, wenn man das ERP-System möglichst eng an das Lager ankoppelt und der Transport zu und von den einzelnen Produktionsstellen unmittelbar EDV-technisch unterstützt wird. Dabei helfen so genannte Staplermonitore in Form von Touchscreen-PCs sowie Handheld-Geräte. Eine direkte Einbindung der Geräte in das Unternehmensnetzwerk ist dabei Grundvoraussetzung für einen reibungslosen Betriebsablauf.

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Wettbewerbsfaktor Logistikqualität

Wer heute ein Produkt kauft, erwartet von diesem weit mehr, als lediglich die Tatsache, dass es zuverlässig funktioniert. Das gilt für die Kundin in der Modeboutique genauso wie die Einkäuferin einer Werkzeugmaschine. Die „klassische“ Produktqualität – also die physische nachhaltige Funktionsfähigkeit eines Artikels – ist fast zum Hygienefaktor geworden. Man nimmt sie ganz selbstverständlich hin, ohne sie zu honorieren. Stimmt dieses Qualitätsmerkmal jedoch nicht, dann ist die Unzufriedenheit groß.

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Pick-by-Vision in der manuellen Kommissionierung
Anforderungen an die betriebliche Nutzung

Ralf Elbert, Anne Friedrich und Eszter Knobloch, TU Darmstadt

Bei Unternehmen stößt die Nutzung von Datenbrillen als innovatives Assistenzsystem im operativen Betrieb zunehmend auf Interesse. Speziell in der manuellen Kommissionierung birgt der Einsatz von Datenbrillen bei der Kommissioniererführung mittels Pick-by-Vision das Potenzial, eine Verbesserung der Effizienz, Qualität und Ergonomie des Kommissionierprozesses zu bewirken. Aktuelle Pilotanwendungen verdeutlichen aber auch Problemfelder bei der Implementierung und Grenzen des Einsatzes. In diesem Beitrag wird auf der Basis einer systematischen Literaturrecherche ein Überblick über Anforderungen an die Nutzung von Pick-by-Vision aus dem Blickwinkel der Logistik gegeben. Hierfür werden die Ergebnisse einer Anforderungsanalyse vorgestellt, bei der neben direkten Benutzer- und Systemanforderungen auch Anforderungen aus der Lagergestaltung und den organisatorischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen diskutiert werden.

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Methodengestütztes Fehlteilmanagement in Zuliefer-Abnehmer-Beziehungen Erfahrungen aus der europäischen Luftfahrtindustrie

Michael Slamanig, Christian Leber und Patrice Motlik

Störungen im Materialfluss entlang der Supply Chain können dazu führen, dass Produktkomponenten nicht rechtzeitig in einzelnen Lieferstufen verfügbar sind, wodurch aus Sicht der Abnehmer Fehlteile entstehen. Diese Fehlteile können die Einhaltung des zugesagten Liefertermins des Endprodukts gefährden, weshalb meist kostenintensive Korrekturmaßnahmen erforderlich sind. In diesem Beitrag wird eine Methode zur Prävention von wiederkehrenden Fehlteilen vorgestellt, die gemeinsam mit einem Unternehmen der europäischen Luftfahrtindustrie entwickelt wurde.

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Der Einfluss von Prioritätsregeln auf logistische Zielgrößen

Peter Nyhuis, Wiebke Hartmann und Andreas Fischer

Mit der wachsenden Bedeutung logistischer Zielgrößen für den Erfolg eines Unternehmens gewinnt die Reihenfolgebildung zunehmend an Relevanz, da sie einen direkten Einfluss auf die Zielgrößen Termintreue und Durchlaufzeit hat. Der vorliegende Beitrag stellt einen Ansatz vor, der eine allgemeingültige qualitative Beschreibung der Wirkung unterschiedlicher Prioritätsregeln auf produktionslogistische Zielgrößen ermöglicht und so die Auswahl einer geeigneten Prioritätsregel unterstützt, ohne eine fallspezifische Simulation zu erfordern.

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