Lernerfolgsmessung in Lernfabriken
Kompetenzorientierte Weiterentwicklung praxisnaher Schulungen

Michael Tisch, Christian Hertle, Joachim Metternich und Eberhard Abele, TU Darmstadt

Lernfabriken werden in den letzten Jahren vermehrt zur Entwicklung von Mitarbeiterkompetenzen eingesetzt. Den Teilnehmern sollen hierbei nicht träges Wissen oder Verhaltensweisen für bekannte Situationen vermittelt werden, vielmehr soll die Fähigkeit zur kreativen, selbstorganisierten Handlung entwickelt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine Überprüfung der tatsächlichen Wirkungen von Schulungen notwendig. Bisher gibt es keine Methode, den Lernerfolg in Lernfabriken kompetenzorientiert zu erfassen. Im vorliegenden Beitrag wird ein Vorgehen zur ergebnisorientierten Evaluation mithilfe von Handlungsaufgaben vorgestellt. Somit können Schwachstellen aktueller Programme identifiziert und Schulungen kontinuierlich verbessert werden.

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Methode zur Strukturierung der Anforderungen an Führungsexperten

Barbara T. Wulfken und Egon Müller

Veränderte fertigungstechnische Herausforderungen im Rahmen Industrie 4.0 sowie die verstärkte Ausrichtung auf Elektromobilität in der Automobil- und Zulieferindustrie, führen nicht nur zu erheblichen Änderungen im Produktionsbereich, sondern außerdem zu einem erweiterten Anspruch an Führungsexperten. Der Artikel stellt eine Methodik vor, wie Anforderungen an Führungskräfte systematisch dargestellt und definiert werden können, um eine bedarfsgerechte Personalauswahl und -entwicklung sicherzustellen.

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Lernfabrik für Ressourceneffizienz
Aktives Training in einer realen Produktionsumgebung für Studierende und Unternehmer-/innen

Thom Wienbruch, Lisa Venhues, Bernd Kuhlenkötter und Dieter Kreimeier

Schlagworte wie Ressourceneffizienz, Industrie 4.0 oder auch Lean Production sind besonders im produzierenden Gewerbe in aller Munde. Die Lernfabrik der Ruhr-Universität Bochum greift diese Themenschwerpunkte auf und bietet sowohl Studierenden als auch Unternehmern eine reale Fertigungsumgebung als Schulungsplattform, um Methoden zur Steigerung der Ressourceneffizienz zu vermitteln.

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Success Story

MES Einführung im Kontext von Industrie 4.0
Die Schwan-STABILO Cosmetics GmbH & Co. KG setzt auf gfos.MES

Wer heute im Rahmen einer MES-Einführung eine Konzeption durchführt, kommt nicht darum herum, auch über das omnipräsente Thema Industrie 4.0 zu diskutieren. Ein viel diskutierter Aspekt von Industrie 4.0 ist, alle Informationen der modernen Produktion in einer Art Netzwerk verfügbar zu machen. Die Kernkompetenz eines Manufacturing Execution System (MES) besteht schon lange darin, die vielen, in einer Produktion anfallenden, Informationen zu sortieren, zu gruppieren, zu kanalisieren und schließlich für den Endnutzer aufzubereiten – ein MES schafft Transparenz.

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Maschinenbelegungsplanung in mehrstufigen entkoppelten Produktionssystemen

Holm Fischäder, Richard Göhler und Gerfried M. Schneider

In diesem Beitrag werden die theoretischen Grundlagen der Maschinenbelegungsplanung für mehrstufige Produktionsumgebungen erörtert und davon ausgehend Lösungsverfahren für Belegungsprobleme unter praxisrelevanten Problemstellungen entwickelt. In … (Verweis auf Que l le durch Verlag) wurde eine Kurzfassung dieses Beitrages veröffentlicht. In der hier vorgelegten Online-Fassung werden die Abbildung praxistypischer Rahmenbedingungen für die Maschinenbelegungsplanung sowie die Bewertung alternativer Belegungspläne ausführlicher beschrieben.

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Aufbau und Umsetzung einer Lernfabrik
Produktionsnahe Lean-Weiterbildung in der Prozess- und Pharmaindustrie

Stefan Doch, Sara Merker, ITCL GmbH, Berlin, Frank Straube und Daniel Roy, TU Berlin

Für eine nachhaltige Realisierung effizienter Prozesse bedarf es einer Organisationskultur, durch die eine fortwährende Optimierung sichergestellt wird. Zur Erreichung dieser operativen Exzellenz sind die Fähigkeiten der Mitarbeiter im Hinblick auf die Identifizierung und aktive Förderung von Verbesserungen zu entwickeln. Die Ideen und Methoden des Lean Managements müssen dazu auf allen Hierarchieebenen verinnerlicht werden (Lean Thinking). Als geeignete Plattform für die Unterstützung dieses Transformationsprozesses haben sich vielfach Lernfabriken erwiesen. Für den Standort Deutschland wurde nun erstmalig dieses Konzept auf die Prozessindustrie mit ihren besonderen Anforderungen übertragen und in einem Pharmaunternehmen realisiert. Die Schritte zur Planung und Umsetzung dieser industriespezifischen Lernfabrik werden mit den identifizierten Erfolgsfaktoren im vorliegenden Beitrag dargestellt.

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Situative Lernfabrik
Ein soziotechnischer Aus- und Weiterbildungsansatz für Industriearbeit 4.0

Sabine T. Koeszegi, TU Wien und Georg Reischauer, Hertie School of Governance

Industriearbeit 4.0 steht für digitale und dezentrale Industriearbeit, die Facharbeiter durch Mehrdeutigkeit, Selbstorganisation und Vernetzung herausfordern wird. Der vorliegende Beitrag stellt mit der situativen Lernfabrik einen umfassenden Ansatz vor, der Facharbeiter für diese Herausforderungen qualifiziert. Die situative Lernfabrik simuliert softwarebasiert unterschiedlich komplexe Situationen auf dem Shopfloor. Analog zu einem Flugsimulator erwerben Facharbeiter durch die spielerische Absolvierung von herausfordernden und praxisnahen Situationen wertvolles Erfahrungswissen und verbessern zugleich ihre IT-Kompetenz. Dadurch bereitet die situative Lernfabrik Facharbeiter umfassend und punktgenau für Industriearbeit 4.0 vor.

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Success Story

HELLA steigert die Transparenz im Shopfloor

HELLA ist ein globales, unabhängiges Familienunternehmen mit rund 32.000 Beschäftigten an über 100 Standorten in mehr als 35 Ländern. Der HELLA Konzern ist auf innovative Lichtsysteme und Fahrzeugelektronik spezialisiert und als einer der Technologieführer seit mehr als hundert Jahren ein wichtiger Partner der Automobilindustrie und des Aftermarkets. Mit einem Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2014/2015 gehört der HELLA Konzern zu den Top 40 der Automobilzulieferer weltweit. Das Produktspektrum des Geschäftsbereichs Licht beinhaltet Scheinwerfer, Mehrfunktionsleuchten, Innenleuchten sowie Lichtelektronik und wird an Produktionsstandorten in Deutschland, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Mexiko und China gefertigt. Insbesondere bei Voll-LED-Scheinwerfern hat HELLA eine marktführende Position und hält in Europa einen Marktanteil von mehr als 60 Prozent.

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Logistik zum Anfassen

Susanne Altendorfer, Helmut Zsifkovits und Peter Totz

Die steigende Komplexität im Bereich der Logistik und die daraus resultierenden steigenden Anforderungen an die Studierenden verlangen nach neuen Lernmodellen und Konzepten. Dabei sind Lernfabriken ein wesentlicher Fortschritt. Der Lehrstuhl Industrielogistik an der Montanuniversität Leoben geht mit seinem Logistiklabor den Weg von anwendungsorientierter Ausbildung in Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Der Beitrag beschäftigt sich mit den Vorteilen einer Lernfabrik für alle Beteiligten.

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Lean Management – Von der Theorie zur Praxis

Kristin Samac und Henrik Zirkel

Soll Lean Management im gesamten Unternehmen umgesetzt werden, ist es wichtig, alle Mitarbeiter dafür zu sensibilisieren. Dafür wurde ein Schulungsprogramm entwickelt, in dem den Teilnehmern Lean Management näher gebracht werden soll. Dies wird am besten gefestigt, indem die Methoden selbst angewandt werden. Durch das eigene Tun, Erkennen und Sehen der Verbesserungen ist Lean Management nicht nur Theorie.

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Der Beitrag von Lernfabriken zu Industrie 4.0
Ein Baustein zur vierten industriellen Revolution bei kleinen und mittelständischen Unternehmen

Mario Kleindienst und Christian Ramsauer, TU Graz

Der Begriff ‚Industrie 4.0‘ hat mittlerweile den Schritt vom Modethema hin zum ernsthaften Forschungs- und Zukunftsbereich in der industriellen Produktion geschafft. Forschungseinrichtungen arbeiten an Technologien und Umsetzungskonzepten dieser vierten industriellen Revolution und erste Vorzeigefabriken werden ausgezeichnet. Dennoch können viele Unternehmen mit dem Begriff ‚Industrie 4.0‘ und den absehbaren Auswirkungen auf das eigene Geschäft wenig anfangen. Speziell KMU haben die Vorteile für sich noch nicht erkannt. Aus diesem Grund wird an der TU Graz aktuell die bestehende Lernfabrik des Instituts für Industriebetriebslehre und Innovationsforschung zu einer Industrie 4.0- Lernfabrik erweitert. Das Konzept dahinter ist Gegenstand dieses Beitrags.

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Lernplattform
Eine neue Dimension des Lernens von schlanken Abläufen

Markus Block, Frank Bertagnolli und Kerstin Herrmann

Raus aus dem Schulungsraum, ran ans Produkt: Gemäß diesem Motto, ermöglicht das innovative Konzept einer Lernfabrik die praxisnahe Gestaltung stabiler, effizienter Prozesse. In einer echten Produktionsumgebung, mit realen Pkw-Bauteilen und Fahrzeugen, erleben Mitarbeiter und Führungskräfte aller Daimler-Bereiche in verschiedenen Rollen die Prozesse der Supply Chain. Der modulare Aufbau erlaubt die Ausgestaltung individueller Qualifizierungspfade mit dem Ziel, in allen Unternehmensbereichen Bewusstsein für den Mehrwert angewandter Lean-Prinzipien zu schaffen.

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Lernfabrik für Ressourceneffizienz
Praxisnahe und -gerechte Bildung im Kontext der Ressourceneffizienz

Dieter Kreimeier, Dennis Bakir, Björn Krückhans und Claudia Rainfurth

Die stetig zunehmende Nachfrage nach Ressourcen und das gleichzeitige Wachstum der Weltbevölkerung führen zu einer zunehmenden Ressourcenverknappung und in direkter Konsequenz zu stetig ansteigenden Preisstrukturen. Dieser Trend belastet vornehmlich die von Ressourcen direkt abhängigen, produzierenden Unternehmen. Für die Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland ist es daher von hohem Interesse ressourceneffizient zu produzieren. Zentraler Gegenstand dieses Beitrags ist die Vorstellung der Lernfabrik für Ressourceneffizienz (LRE) des Lehrstuhls für Produktionssysteme und der daraus resultierenden Adaptionspunkte für industrielle Vertreter.

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